iPads

Liebe Schulgemeinschaft,

bereits im Sommer haben wir euch die Idee vorgestellt, elternfinanzierte iPads ab dem Jahrgang 8 einzuführen. Bei den verschiedenen Informationsabenden und Diskussionsrunden mit Schülern, Eltern, Lehrern und dem Schulträger sowie innerhalb der Projektgruppe sind einige Fragen und Bedenken geäußert worden. Mit diesen FAQs wollen wir auf die entscheidendsten und häufigsten Nachfragen eingehen und den jetzigen Stand der Planung verdeutlichen.



Nach einer langen Vorbereitungszeit, in der sich alle Gremien der Schule mit dem iPadProjekt intensiv auseinandergesetzt haben, ist in der Schulkonferenz am 10.02.2022 mit klarer Mehrheit beschlossen worden, dass unsere Schule ab dem Schuljahr 2022/23 mit elternfinanzierten iPads in der Jahrgangsstufe 8 starten soll.

Weitere Informationen finden Sie in diesem Elternbrief (Stand 05.05.2022).

FAQs zu elternfinanzierten iPads

Warum ein iPad?

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Um den Bildungsvorgaben und -zielen sowie den Ansprüchen der modernen Arbeitswelt in einer digitalisierten Welt gerecht werden zu können, sehen wir die Notwendigkeit einer 1 zu 1 Ausstattung für unsere Schülerschaft gegeben.

Die Gesamtschule Harsewinkel hat sich für die Einführung von iPads entschieden, da sie mit diesen Geräten bereits während des Präsenzunterrichts und des Distanzlernens gute Erfahrungen gemacht hat. Ferner sieht der Medienentwicklungsplan der Stadt Harsewinkel nach Absprache mit allen Schulen der Stadt die Verwendung dieser Modelle vor.

 

Folgende Gründe sprechen für die Auswahl von iPads: 

  • großer Funktionsumfang und Kompatibilität mit den Präsentationsmöglichkeiten 
  • hoher Sicherheitsstandard 
  • langfristige Versorgung mit Sicherheitsupdates und allgemeinen Updates 
  • hoher Datenschutzstandard, vor allem gegenüber App-Anbietern 
  • stabiles, flüssiges und zuverlässiges Betriebssystem - auch bei bereits älteren Geräten 
  • lange Akkulaufzeit 
  • großes Angebot vieler schulischer Apps 
  • einfache und zuverlässige Steuerung der iPads für Updates, aber auch in Unterrichtssituationen

Was kostet ein iPad?

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Der Schule ist es wichtig, dass alle Schülerinnen und Schüler über ein Tablet mit Stift verfügen. Wir empfehlen den Apple Pencil wegen seines höheren Funktionsumfanges und höherer Kompatibilität. Es sind aber auch andere Stifte möglich.

 

Aktuell (Oktober 2021) liegt unserer Schule folgendes Angebot vor: Angebot iPad und Zubehör Elternfinanzierung.

Wie und wo kaufe ich das iPad?

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Wir kaufen die iPads als Sammelbestellung, damit wir so die günstigeren „Apple Education“ Preise anbieten können. Außerdem muss das iPad zentral über unseren Kooperationspartner gekauft werden, da nur dann die Geräte problemlos in das schulische System eingebunden werden können.  Der Stift und weitere optionale Komponenten können auch woanders gekauft werden. 

Aktuell liegt uns ein Angebot von acs – alpha computer sales vor (siehe oben). Die Firma acs würde für uns ein eigenes Online Portal einrichten. In diesem könnten die gewünschten Komponenten komfortabel bestellt und bezahlt werden.

Wir prüfen aber weiterhin, ob es noch günstigere Anbieter gibt. 

Sie haben schon ein Apple iPad gekauft? Unter Umständen kann dieses in unser System integriert werden (siehe unten).

Kann ich mein bereits gekauftes iPad auch benutzen?

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Im Zuge des pandemischen Geschehens haben einige Eltern ihren Kindern bereits ein digitales Endgerät gekauft, damit es am Distanzunterricht teilnehmen kann. Wir wollen diesen Eltern entgegenkommen, indem wir in diesem ersten Durchgang bereits erworbene iPads der folgenden Gerätetypen mit in unser MDM einbinden:

 

  • mindestens 64 GB Speicher und WIFI
  • iPad mindestens der 7. Generation (2019)
  • iPadAir mindestens der 3. Generation

 

Sollte das Gerät nicht den genannten Typen entsprechen, so können wir diese leider nicht mit in unser MDM einpflegen und bitten darum, ein neues Gerät über den ausgewiesenen Anbieter zu beziehen.

Welche finanzielle Unterstützung gibt es bei finanziellen Engpässen?

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Nach der „Richtlinie über die Förderung von digitalen Sofortausstattungen an Schulen“ vom 21.07.2020 können Schülerinnen und Schüler einen Antrag auf die kostenfreie Nutzung eines iPads stellen, „wenn sie in ihrer häuslichen Situation nicht auf bestehende technische Geräte zurückgreifen können“. Entsprechende Leihgeräte hat der Schulträger angeschafft. Wenden Sie sich direkt an die Schule, damit Sie das entsprechende Antragsformular erhalten . Darüber hinaus hat der Förderverein einen Fonds zur Unterstützung eingerichtet, wenden Sie sich auch hierzu direkt an die Schule. 

Was ist ein MDM und wozu braucht man es?

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Bei der großen Anzahl von Geräten kann die Administrierung der Geräte nur über eine professionelle Managementlösung erfolgen (Mobile Device Management, MDM). Schon vor Auslieferung der Geräte an die Schülerinnen und Schüler werden die Geräte bei der MDM-Lösung registriert und so bei Ausgabe mit Software und notwendigen Lizenzen ausgestattet.

Damit die zukünftige Verwaltung und Versorgung der Tablets mit Updates und Software möglich ist und für die Verwendung von Steuerungssoftware im Unterricht und in Prüfungssituationen, müssen sie also in den „supervised mode“ gesetzt werden. Die Geräte holen sich dann bei Verbindung mit dem Internet Software und Einstellungen, die für das jeweilige Gerät vorgesehen sind. Ebenso verhindern die MDM-Einstellung, dass benötigte Schulsoftware auf dem gelöscht werden kann.

Was können die Administratoren alles mit dem MDM sehen?

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Über das MDM können keine In-App-Vorgänge eingesehen werden. Somit kann auch nicht der Browser-Verlauf eingesehen werden. Auch Dateien sind nicht sichtbar.

Über eine White-List in einem MDM-Profil kann theoretisch festgelegt werden, welche Apps während der Unterrichtszeit zur Verfügung stehen. Das Löschen von Apps, die durch die Schule gekauft werden und den Schülerinnen und Schülern zur Verfügung gestellt werden, wird mithilfe des MDM ausgeschlossen, damit diese verlässlich im Unterricht verwendet werden können. Nach der Beendigung der Schullaufbahn wird das Tablet aus dem MDM entfernt und steht Ihnen ohne Einschränkungen zur Verfügung.

Welchen Zugriff haben Lehrkräfte auf die Schülergeräte?

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Die Lehrkraft kann die zu benutzenden Programme temporär einschränken, das Internet freigeben oder sperren und selbstverständlich den Unterricht ohne Tablet erteilen. Durch die schulische Steuerungssoftware können Lehrkräfte also die Nutzung des Tablets auf bestimmte Anwendungen beschränken. Diese Software ermöglicht es auch, die Geräte für den Unterrichtsverlauf ganz zu sperren und den Bildschirm des Schüler-Tablets zu spiegeln, sodass die Lehrkraft den Bildschirm des Lernenden sieht oder zu Präsentationszwecken über den Beamer projizieren kann.

Kann ich das iPad auch privat nutzen?

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Durch den Kauf wird das iPad Eigentum der Schülerinnen und Schüler beziehungsweise ihrer Eltern (bei Einmalzahlung sofort, bei ratenweiser Zahlung mit der letzten Rate), auch wenn es bestimmten Einschränkungen durch die zentrale Administration der Schule unterliegt.

In erster Linie soll das iPad ein Arbeitsgerät für die Schule sein, das morgens einsatzbereit, z.B. vollständig geladen,zum Unterricht mitzubringen ist. Darüber hinaus kann es auch privat genutzt werden, solange der schulische Einsatz nicht beeinträchtigt wird (z. B. freier Speicherplatz).Durch die Verwendung einer eigenen Apple-ID ist es zusätzlich möglich, selbstständig Apps auf dem Gerät zu installieren. In welchem Maße dies geschieht, liegt damit in der Hand der Eltern. Für privat installierte Apps und deren etwaigen Kosten haften die Eltern.

Im Übrigen können Sie als Eltern auch für den häuslichen Umgang mit dem iPad in der Freizeit Einschränkungen festlegen (Hilfreiche Tipps erhalten Sie zum Beispiel unter https://www.klicksafe.de/eltern/).

Brauche ich eine eigene Apple-ID?

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Die Geräte können problemlos ohne eine eigene Apple-ID benutzt werden, da sie von der Schule administriert werden. Eine Apple-ID ist notwendig, um einige Angebote durch den Geräte- und Softwarehersteller Apple zu erhalten (zum Beispiel um eigene Apps im App-Store zu erwerben oder einen Zugang zum iCloud-Speicher zu erlangen).

Warum wird das iPad im 8. Jahrgang gekauft?

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Schüler- und Elternvertreterinnen sowie Lehrkräfte und Vertreter der Schulleitung und des Schulträgers haben gemeinsam in mehreren Sitzungen über die Einführung elternfinanzierter iPads an der Gesamtschule diskutiert und überlegt, welche Jahrgangsstufe für den Einstieg geeignet ist. Gemeinsam hat sich die Schulgemeinschaft zunächst auf den 8. Jahrgang geeinigt, da die Schülerinnen und Schüler auf jeden Fall die Möglichkeit haben sollen, die Geräte mehrere Jahre für schulische Zwecke zu nutzen. Gleichwohl besteht bei allen elektronischen Geräten das Problem der Alterung. Bei einer Anschaffung im 8. Jahrgang kann davon ausgegangen werden, dass die Geräte in der gymnasialen Oberstufe bzw. in den weiterführenden Schulen und Berufsschulen verwendet werden können, sodass sich die Investition auf jeden Fall lohnt.

Brauche ich in der Zukunft noch Bücher?

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Oft werden die Geräte in Lernsituationen als Schreibinstrument genutzt und ein paralleles analoges Buch ist komfortabler. Die Schulbuchverlage veröffentlichen derweil sukzessive ihre Bücher mit gleichzeitiger digitaler Version, die häufig im Kaufpreis integriert ist. Somit wird sich sicherlich in den nächsten Jahren die Zahl der mitzubringenden Bücher vermindern. In welchem Umfang dies möglich und sinnvoll ist, muss sich in der Praxis herausstellen. 

Gibt es Schulungen für die Lehrkräfte?

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Die Digitalisierung bringt nicht nur einen Innovationsschub bei den Schülerinnen und Schülern mit sich, sondern auch die Lehrkräfte müssen sich mit den neuen didaktischen und methodischen Möglichkeiten und Herausforderungen auseinandersetzen. Dies geschieht an der Gesamtschule bereits seit zwei Jahren intensiv. Das Kollegium hat bereits an verschiedenen Workshops und (Online-)Fortbildungen teilgenommen. Ferner ist durch den Einsatz der Bestandsgeräte (25 iPad-Koffer mit 15 Geräten + 1 Lehrergerät) im täglichen Unterrichtsgeschehen und die Verwendung der Geräte während des Distanzlernens bereits ein routinierter Umgang mit den iPads bei vielen Lehrkräften gegeben. Das Kollegium ist natürlich weiterhin auf dem Weg und wird unter anderem durch die Konkretisierung des Medienkompetenzrahmens NRW sowie weiteren Fortbildungen an seinen eigenen digitalen Fertigkeiten arbeiten.

Wird das iPad in jedem Fach genutzt?

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Grundsätzlich gibt es in jedem Fach sinnvolle Anwendungsmöglichkeiten für das iPad, das bedeutet aber nicht, dass es ständig zum Einsatz kommt. Die Nutzung des iPads ist immer vom jeweiligen Lernziel und den didaktischen sowie methodischen Überlegungen und Umständen abhängig. Letztlich entscheiden also der Lehrplan und die Lehrkraft über den Einsatz der Geräte.

Gehen die anderen Jahrgänge bei der Digitalisierung leer aus?

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Zurzeit ist die Überlegung, den 8. Jahrgang als ersten Jahrgang mit iPads auszustatten (Begründung s.o.). Dies hat den Vorteil, dass die bereits existierenden Bestandsgeräte – knapp 450 Schülerinnen- und Schülergeräte – für die anderen Jahrgänge verstärkt zum Unterricht herangezogen werden können. Perspektivisch ist eine Ausstattung ab dem 7. Jahrgang bis zum 10. Jahrgang angedacht, sodass die Eingangsstufe (5./6. Jahrgang) mindestens in einer 1 zu3 Ausstattung durch die Schule versorgt werden kann. Der Oberstufe soll eine Empfehlung zur Anschaffung eines iPads erteilt werden, welches jedoch nicht von der Schule administriert werden soll. Dies hat sich in der bisherigen Praxis als sinnvoll erwiesen. Die Digitalisierung entwickelt sich schnell und dynamisch, insofern wollen wir für die weitere Entwicklung offenbleiben.