In Kooperation mit ihren außerschulischen Partnern bietet die Gesamtschule Harsewinkel ein umfassendes Programm zur Berufsorientierung an, das den SchülerInnen einen erfolgreichen Übergang von der Schule in den Beruf ermöglicht. In ihrer Berufswahlvorbereitung werden alle SchülerInnen im Fachunterricht, in Projekten und Praktika angeleitet. Erste Einblicke in die Arbeitswelt können die SchülerInnen ab der Klasse 7 erlangen, wenn sie am Girls´ und Boys´ Day teilnehmen. SchülerInnen mit und ohne sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf nehmen im Rahmen des Landesprogramms NRW „Kein Abschluss ohne Anschluss“ im Jahrgang 8 an einer Potenzialanalyse und mehrtägigen Berufsfelderkundung teil. Weitere Eindrücke in die Arbeitswelt erhalten die Schülerinnen im Jahrgang 9 über Projekttage zum Thema Berufs- und Lebensplanung und über ein dreiwöchiges Betriebspraktikum, das jeweils vor den Osterferien stattfindet.
Eine vertiefte Berufsorientierung für inklusiv beschulte SchülerInnen bietet das Programm des Landes NRW KAoA-Star an. Hier werden SchülerInnen mit den sonderpädagogischen Unterstützungsbedarfen in den Bereichen Geistige Entwicklung, Sprache, Sehen, Hören und Kommunikation und Körperliche und motorische Entwicklung vom Integrationsfachdienst individuell begleitet. Alle SchülerInnen mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf haben zusätzlich die Möglichkeit, berufspraktische Erfahrungen über individuelle Tagespraktika zu sammeln. Auch ein Langzeitpraktikum in der Außenwerkstatt Harsewinkel und Praktika in der Holzmanufaktur, die der Schule angegliedert ist, können die berufliche Orientierung unterstützen. Die Holzmanufaktur bietet eine theoriereduzierte fachpraktische Ausbildung im Bereich Holztechnik an. Über Kontakte zu Unternehmen der Umgebung und in enger Zusammenarbeit mit der Reha – Abteilung der Agentur für Arbeit, die regelmäßig Gespräche in der Schule anbietet, begleitet ein Übergangscoach den Übergang Schule und Beruf.